| Giftige Pflanzen mit tödlicher Wirkung sind:
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Alle Teile des Seidelblasts entahlten das Gift Mezerin. Bereits 30 Gramm können tödlich sein. Er veruracht starke Maulschleimhautschwellung und Darmentzündung. |
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Alle Pflanzenteile des Bärenklaus und vor allem der Saft sind sehr giftig. Die Berührung der Pflanze in Verbindung mit Sonnenlicht verursacht Schwellungen und Blasenbildung. Das Fressen verursacht lebensgefährliche Schleimhautreizungen |
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Der Aronstab enthält neben Aroin auch Blausäure. Die gesamte Pflanze ist sehr stark giftig. Sie erzeugt Schwellungen der Schleimhaut und Durchfall, einhergehend mit Magen-Darmblutung und Lähmung der Darmperistaltik. |
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Alle Teile des schwarzen Bilsenkrauts oder Tollkrauts sind durch Alkaloidgehalt hochgiftig. Das Gift führt innerhalb von wenigen Stunden zum Tod. Eine Vergiftung äußert sich in beschleunigtem Herzschlag, Lähmungen und schweren Koliken. |
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Der Buchsbaum gehöhrt ebenfalls zu den tödlich wirkenden Pflanzen, 750 Gramm der kleinen Blättern reichen aus, um ein Pferd zu vergiften. Buchsbaum verursacht schwere Koliken und eine Lähmung des Nervenzentrums; der Tod tritt durch Herz- und Atemstillstand auf. |
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Im Herbst finden sich in den Wäldern viele Bucheckern, doch sollte das Pferd von dem Verzehr abgehalten werden. Ein Kilogramm enthält bereits eine für Pferde gefährliche Dosis Gerbsäure. |
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Alle Pflanzenteile sind hochgiftig, besonders jedoch die Wurzeln und der Samen; sie enthalten das tödliche Gift Aconitin. Der Tod tritt bei einer Vergiftung bereits nach ein bis drei Stunden ein. Die Ursachen sind schwere Kolik, Durchfall und Nierenentzündung bis zum Nierenversagen. |
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100 Gramm Nadeln reichen aus um ein Pferd tödlich zu vergiften! Eibennadeln sind sehr weich, flach und glänzen; die Eibe trägt rote Früchte. Sie enthält die Gifte Taxin, Ameisensäure und Blausäure. Es entsteht ein Erregung, Pulsbeschleunigung und Herzstillstand. |
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Das sehr starke Gift des roten Fingerhuts wird im Herzen gespeichert und 100 Gramm Blätter sind tödlich. Heftiges Schwitzen, Herz- und Kreislaufstörungen sowie Herzlähmungen sind die Folgen einer Fingerhutvergiftung. |
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Beim "Trompetenbaum" sind alle Pflanzenteile giftig. Bereits geringe Mengen erzeugen schwere Magen- und Darmkrämpfe und Koliken und bedeuten eine erhebliche Lebensgefahr für das Pferd. |
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Die rohen Bohnen und besonders der Samen sind sehr giftig. Einige Stunden nach dem Fressen kommt es zu blutigem Durchfall, schwerer Kolik und erhöhtem Pulsschlag. |
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Bereits 200 Gramm des Samens des Goldregens enthalten eine für Pferde tödliche Menge Gift. Eine Vergiftung durch Goldregen zeigt sich in Speichelfluss, hastigem Atmen, Krämpfen und Durchfall. Der Tod tritt durch Atemlähmung und -stillstand ein. |
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Wenn ein Pferd 100 Gramm Liguster frisst, reicht dies aus, es zu töten. Liguster ist eine weit verbreitete Heckenpflanze und ist oft in Ziergärten anzutreffen. |
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Nur zehn Blätter Oleander genügen, um ein Pferd zu töten. Das in den immergrünen Blättern am stärksten konzentrierte Gift erzeugt im Anfangsstadium Durchfall und Kolik. Das Pferd stirbt letzendlich an Herzstillstand und Atemlähmung. |
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Die Herbstzeitlose ist ein sehr giftiges Knollengewächs und trägt im Volksmund den Ruf einer Selbstmordpflanze. Sie bewirkt heftiges Schwitzen, Krämpfe und Kolik mit blutigem, schleimigem Durchfall. Der Tod erfolgt durch Atemlähmung und -stillstand. |
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Hochgradig giftig sind die alkaloidhaltigen Samen, aber auch andere Pflanzenteile sind sehr giftig. Hat das Pferd nur wenige Gramm dieser Pflanze gefressen, tritt nach starkem Schwitzen eine Lähmung des Zentralnervensystems ein. Die Vergiftung hat einen tödlichen Atemstillstand zur Folge. |
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Die Blätter und der Samen der Tollkirsche sind hochgiftig, und nur 125 Gramm des Samens enthalten für ein Pferd eine tödlich wirkende Giftmenge. Die Pflanze enthält Atropin, dies verursacht beschleunigten Puls, starkes Schwitzen und Magen-Darm-Beschwerden. |
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Das Schöllkraut findet man an Mauern, Hecken und Schuttplätzen auf kalkhaltigem Boden. Das ganze Gewächs, aber vor allem der Milchsaft, ist sehr stark giftig. Es treten beschleunigter Atem und blutiger Durchfall auf. |
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Der Stängel ist mit einem gelben Saft gefüllt, der sehr stark giftig ist. Bereits 10 Gramm sind eine für Pferde tödliche Dosis. Eine Vergiftung äußert sich in Gleichgewichtsstörungen. Der Tod tritt durch Atemlähmung ein. |
Giftige Pflanzen, die schwere Vergiftungen bewirken:
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Das Adonisröschen wächst auf kalkhaltigem, trockenem Boden. Sein Verzehr verursacht Atemnot, Schleimhautschwellungen, Durchfall und Gleichgewichtsstörungen. |
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Größere Mengen Efeu führen zu schweren Koliken, da er giftige Saponine enthält. Vorsicht bei Pferdeweiden, die an mit Efeu bewachsene Hauswände grenzen. |
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Adler- und Wurmfarn sind die gefährlichsten Vertreter dieser Gattung. Nervosität, Krämpfe und blutiger Durchfall sind die Folgen einer Farnvergiftung. Diese Symptomen können sich verstärken bei größeren Mengen Farn und zum Tod führen. |
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Die Christrose ist seltener anzutreffen und wächst nur auf humusreichen Boden. Alle Pflanzenteile sind aber giftig und verursachen Erregungszustände und Lähmungen des Zentralnervensystems. |
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Ginster oder Besenginster sind giftig. Sie erzeugen hohen Pulsschlag und Lähmung der Atemwege; der Tod tritt durch Erstickung ein. |
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Rohe Kartoffeln und vorwiegend das Kraut der Pflanze sind absolut unverträglich. Es entstehen Darmreizungen, Krämpfe, Durchfall und schwere Koliken sowie Blutzersetzung. |
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Das Jakobskraut oder Kreuzkraut enthält Alkaloide und bleibt auch im getrocknetem Zustand giftig. Die Symptome einer Vergiftung zeigen sich in Verstopfung, Appetitlosigkeit und schwankendem Gang. Bei vermehrter Aufnahme können Leberschäden auftreten. |
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Thuja, Lebensbaum und Zypressen sind häufig vorkommende Zierpflanze. Ihr Milchsaft enthält das giftige Euphorbon und ätherische Öle. Die giftigen Inhaltstoffe erzeugen eine starke Schleimhautreizung und Koliken. Es kommt zur Leberdegeneration, die den Tod zur Folge haben kann. |
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Lupinen haben einen sehr hohen Eiweißgehalt und sind daher für Pferde sehr ungesund. Der Hauptanteil der Giftstoffe ist in den Samen enthalten. Sie enthält Alkaloide und bewirkt Erregungszustände, Krämpfe, Leberschäden und Hufrehe. |
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Der Nachtschatten hat weiße Blüte und dunkelblaue Beeren. Alle Teile der Pflanze sind giftig. Seine Alkaloide erzeugen Schwäche und Teilnahmslosigkeit bis hin zum Niederstürzen. |
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Die Osterglocke als Blüte stellt an sich wenig Gefahr dar. Wird aber die Knolle gefressen, kann es zu sehr starken Kolikanfällen kommen. |
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Die Blüte der Tulpe stellt so wie die Osterglocke wenig Gefahr dar. Die Zwiebel jedoch führt ebenfalls zu starken Koliken. |
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Das Pfaffenhütchen oder der Spindelstrauch wächst in Wäldern. Besonders der Samen dieses Strauches enthält einen sehr giftigen Bitterstoff. Je nach gefressener Menge leiden die Pferde an Kreislaufstörungen, Magen-Darm-Problemen und Durchfall. |
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Der Geschmack des Maiglöckchens ist scharf, bitter und widerlich. Alle Teile der Pflanze sind giftig. Bei übermäßigem Fressen kommt es zu Durchfall, Benommenheit und Kreislaufschwäche. |
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Die Rodondendronpflanze mit ihren schönen Blüten erzeugt Schleimhautreizungen, blutigen Durchfall und schwere Koliken. |
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Die Robinie oder falsche Akazie ist giftig. Zu Beginn äußert sich eine Vergiftung durch Robinienzweige mit Kolik, später kommen Herzschwäche und Gehirnreizung hinzu. Der Giftstoff ist das alkaloidartige und eiweißartige Robin. Es verursacht Kolik, Darmblutungen und Dickdarmlähmungen. |
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Die Stechpalme hat sehr harte, fast lederartige, dornig gezähnte Blätter. Daher fressen die Pferde sie nicht gerne und schwere Vergiftungen kommen selten vor. |
Giftige Pflanzen, die leichte Vergiftungen erzeugen:
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Das Buschwindröschen gehört zur Gattung der Hahnenfussgewächse. Alle Pflanzenteile sind durch das Gift Anemonin gering giftig. Es können Reizungen der Mundschleimhaut und Rachenschleimhaut auftreten, und es kann zu Durchfall kommen. |
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Giftigster Pflanzenteil der Berberitze ist die Wurzelrinde, gefolgt von der Stammrinde. Blüten, Fruchtfleisch und Samen sind in der Regel alkaloidfrei. Schwache Vergiftungen können auftreten mit Durchfall und Krampfkoliken. |
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Der Hahnenfuss ist im gesamten Pflanzenteil giftig. Fressen die Pferde versehentlich den Hahnenfuss, kann es zu Vergiftungen mit Schwellungen der Schleimhäute, Durchfall, Reizungen und Entzündungen im Magen-Darm-Bereich und zur Lähmung der Atemwege kommen. |
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Die Eberesche oder der Vogelbeerbaum ist schwach giftig und erzeugt in großen Mengen gefressen leichte Magenverstimmungen. |
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Der Feldmohn oder Klatschmohn führt zu Magenverstimmungen mit Kolik und Durchfall weil der Milchsaft giftige Alkaloide enthält. |
Gemüsesorten, die nicht verfüttert werden dürfen:
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Rohe Kartoffeln und vorwiegend das Kraut der Pflanze sind absolut unverträglich. Es entstehen Darmreizungen, Krämpfe, Durchfall und schwere Koliken sowie Blutzersetzung. |
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Kartoffelkeime erzeugen Darmreizung, Krämpfe und Koliken mit fortschreitender Zersetzung des Blutes und gehören keineswegs auf den Speiseplan einer Pferdefütterung. |
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Zwiebeln verursachen nach länger andauernder Aufnahme Blutarmut, Gelbsucht und Harnverfärbung. Die roten Blutkörperchen werden geschädigt. |
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Kohlgewächse führen zu Koliken weil sie Blahungen erzeugen. Kohlsorten dürfen daher nicht verfüttert werden. |
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Tomaten gehören ebenfalls nicht auf den Speiseplan des Pferdes, weil sie für den Organismus des Pferdes schädlich sind. |
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Bohnensamen enthalten gefährliche Gifte und erzeugen schwere Koliken mit Zerstörung der Darmschleimhaut. |
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